Finanzwissen

Das Finanzlexikon

von House of Banks

Einleitung:

Die Sicherungsübereignung ist ein rechtlicher Begriff, der im Finanzwesen verwendet wird, um eine bestimmte Form der Sicherheit für Kredite oder Verbindlichkeiten zu beschreiben. Sie ermöglicht es einem Gläubiger, ein Vermögensgut als Sicherheit für eine Schuld zu erhalten, falls der Schuldner seine Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllen kann.

Definition:

Die Sicherungsübereignung bezieht sich auf die Übertragung des Eigentums an einem Vermögensgegenstand vom Schuldner auf den Gläubiger zur Sicherung einer Schuld. Durch die Sicherungsübereignung erhält der Gläubiger das Recht, das Vermögensgut zu verwerten, falls der Schuldner seine Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllt.

Erklärung:

Die Sicherungsübereignung erfolgt in der Regel durch einen Vertrag zwischen Gläubiger und Schuldner, in dem das zu sichernde Vermögensgut genau benannt wird. Typischerweise handelt es sich dabei um bewegliche Sachen wie Fahrzeuge, Maschinen oder Waren. Der Schuldner bleibt im Besitz des Vermögensguts, während der Gläubiger das Recht hat, es im Falle des Zahlungsausfalls zu verwerten, um seine Forderung zu begleichen.

Beispiele:

Ein gängiges Beispiel für eine Sicherungsübereignung ist der Autokredit. Wenn jemand einen Autokredit aufnimmt, kann der Kreditgeber die Sicherungsübereignung des Fahrzeugs verlangen. Der Kreditnehmer bleibt zwar im Besitz des Autos, aber der Kreditgeber hat das Recht, es zu beschlagnahmen und zu verkaufen, um die ausstehende Schuld zu begleichen, wenn der Kreditnehmer die Raten nicht bezahlt.

 

Ein weiteres Beispiel ist die Warenlagerfinanzierung. Hier kann ein Unternehmen seine Waren als Sicherheit an eine Bank oder einen Kreditgeber übergeben, um Kredite oder Betriebsmittel zu erhalten. Falls das Unternehmen zahlungsunfähig wird, kann der Kreditgeber die Waren verwerten, um die offene Schuld zu begleichen.

Die Sicherungsübereignung ist die Übertragung des Eigentums an einem Vermögensgegenstand vom Schuldner auf den Gläubiger zur Sicherung einer Schuld. Sie dient als Sicherheit für den Gläubiger, falls der Schuldner seine Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllen kann. Durch die Sicherungsübereignung erhält der Gläubiger das Recht, das Vermögensgut zu verwerten, um seine Forderung zu begleichen.

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