Finanzwissen

Das Finanzlexikon

von House of Banks

Einleitung:

Willkommen zum Eintrag über den Beleihungsauslauf! In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige über den Beleihungsauslauf und seine Bedeutung im Finanzbereich. Der Beleihungsauslauf ist ein Begriff, der vor allem im Zusammenhang mit Immobilienfinanzierung und Krediten verwendet wird. Hier erfährst du, was ein Beleihungsauslauf ist, wie er berechnet wird und welche Bedeutung er für Kreditnehmer und Kreditgeber hat.

Definition:

Der Beleihungsauslauf ist das Verhältnis zwischen dem Wert einer beliehenen Sache, in der Regel einer Immobilie, und dem Betrag des darauf gewährten Kredits. Er wird in Prozent ausgedrückt und dient als Maßstab für die Sicherheit eines Kredits. Ein niedriger Beleihungsauslauf bedeutet eine geringere Kreditbelastung im Verhältnis zum Wert der Immobilie, während ein hoher Beleihungsauslauf auf ein höheres Risiko für den Kreditgeber hinweist.

Erklärung:

Hier sind einige wichtige Informationen und Erklärungen zum Thema Beleihungsauslauf:

 

  1. Berechnung des Beleihungsauslaufs: Der Beleihungsauslauf wird in der Regel durch die Division des Darlehensbetrags durch den Beleihungswert der Immobilie berechnet. Der Beleihungswert ist der Wert, den die Bank der Immobilie beimisst und kann vom Verkehrswert abweichen. Der Beleihungsauslauf wird oft in Prozent angegeben, wobei ein niedriger Prozentsatz auf eine geringe Kreditbelastung hinweist.

 

  1. Bedeutung für Kreditnehmer: Der Beleihungsauslauf ist für Kreditnehmer wichtig, da er die maximale Kredithöhe beeinflusst, die sie auf Basis des Beleihungswerts der Immobilie erhalten können. Je niedriger der Beleihungsauslauf, desto höher ist in der Regel die Kreditsumme, die sie erhalten können. Ein niedriger Beleihungsauslauf kann auch zu günstigeren Konditionen und niedrigeren Zinsen führen.

 

  1. Bedeutung für Kreditgeber: Der Beleihungsauslauf ist für Kreditgeber von Bedeutung, da er das Risiko des Kredits widerspiegelt. Ein hoher Beleihungsauslauf deutet darauf hin, dass der Kreditnehmer einen größeren Anteil des Immobilienwerts als Kredit aufnimmt, was das Ausfallrisiko erhöht. Kreditgeber legen oft eine maximale Beleihungsgrenze fest, die den Beleihungsauslauf begrenzt.

Beispiele:

  1. Hier sind zwei Beispiele, um den Beleihungsauslauf zu verdeutlichen:

     

    1. Beispiel mit niedrigem Beleihungsauslauf: Eine Immobilie hat einen Wert von 500.000 Euro, und der Kreditnehmer möchte einen Kredit von 300.000 Euro aufnehmen. In diesem Fall beträgt der Beleihungsauslauf 60% (300.000 Euro / 500.000 Euro).

     

    1. Beispiel mit hohem Beleihungsauslauf: Eine Immobilie hat einen Wert von 200.000 Euro, und der Kreditnehmer möchte einen Kredit von 180.000 Euro aufnehmen. In diesem Fall beträgt der Beleihungsauslauf 90% (180.000 Euro / 200.000 Euro).

Der Beleihungsauslauf ist das Verhältnis zwischen dem Wert einer Immobilie und dem darauf gewährten Kredit. Er dient als Maßstab für die Sicherheit eines Kredits und hat sowohl für Kreditnehmer als auch Kreditgeber Bedeutung. Ein niedriger Beleihungsauslauf ermöglicht in der Regel eine höhere Kreditsumme und günstigere Konditionen, während ein hoher Beleihungsauslauf ein höheres Risiko für den Kreditgeber signalisiert.

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